Dievs rada pasauli / Gott erschafft die Welt

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Place of recording Valmieras apriņķis
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Dievs izradījis pasauli, bet nav varējis pabāzt to zem debesim, un bēdājies, bet nav zinājis, ko iesākt. Te — kur gadījies, kur ne — mazais ezītis. Tas teicis, lai nebēdājoties neko, lai ņemot un lai saspiežot. Dievs papriekš pasmējies un neko nav teicis. Kad ezis aizgājis, Dievs saspiedis nedaudz zemi un tā viegli pagājusi zem debess velves. Nu Dievs bijis priecīgs, pasaucis ezi un uzprasījis: "Ko tu gribi par savu gudrību? Ja tu esi ar mieru, es tev došu adatu kažociņu." Ezis bijis priecīgs un teicis, ka gribot gan. No tā laika tad arī ezim ir kaula kažociņš, bet zeme ir mazliet saspiesta. Gott hatte bereits die Erde geschaffen, konnte sie aber nicht unter das Himmelsgewölbe schieben. Er war recht bekümmert und wusste nicht, was er anfangen sollte. Da eilte von irgendwo her das kleine Igelchen herbei. Es sagte, Gott solle sich keine Sorgen machen, sondern die Erde einfach zusammendrücken. Zuerst lachte Gott und sagte nichts dazu. Aber als das Igelchen sich entfernt hatte, drückte Gott die Erde ein wenig zusammen und schob sie nun mit Leichtigkeit unter das Himmelsgewölbe. Jetzt war Gott sehr froh, rief den Igel zu sich und fragte ihn: "Was möchtest du, dass ich dir gebe für deinen klugen Rat? Wenn es dir recht ist, so will ich dir ein Pelzchen aus Nadeln geben." Da freute sich das Igelchen und wollte ein solches Pelzchen gern haben. Seit der Zeit trägt der Igel ein Nadelpelzchen, und die Erde ist ein wenig zusammengedrückt.
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