Gott erschafft die Welt

From Pasakas un teikas
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Dem Wolf sei es verboten, ein eingespanntes Pferd zu reißen. Aber einmal in uralten Zeiten war der Wolf sehr, sehr hungrig.

Er strich herum und hoffte, wenigstens einen Hasen zu erwischen. Schließlich bemerkte er ein Pferd und freute sich sehr, aber da sah er, dass das Pferd angespannt war. Da wollte der Wolf weitergehen, aber sein Magen knurrte gar zu sehr. Er schüttelte sich und stürzte sich auf das Pferd. Er kam jedoch noch nicht dazu, dass Pferd auch nur zu beißen, als das Pferd sich schon mit dem Wagen und mit dem Wolf in den Himmel erhob. Das Pferd und der Wagen sind oben geblieben; das Pferd kann man jedoch nicht sehen, weil es schwarz war. Der Wagen ist aber zu sehen, wenn auch schief: Denn das Pferd hatte sich vor dem Wolf erschrocken und sich seitwärts geschlagen. Der Wolf jedoch war heruntergefallen und hatte sich arg geschlagen, so dass er lange seine Knochen kaum schleppen konnte. Schließlich krabbelte er sich wieder hoch und schwor sich, von jetzt an Gottes Gesetz zu halten und kein Pferd in Sielen zu reißen.

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