Warum das Getreide so kurze Ähren hat

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Comments: In Kr. Talsi habe ich gehört: "Tritt den Hund nicht mit dem Fuß, denn er ist dein Brotgeber." LP


Früher, hatten es die Menschen nicht nötig, sich um des Brotes willen abzuquälen und zu sorgen. Da wuchsen den Roggenhalmen schon vom ersten Knoten an rund um lange Ähren, ein neben der anderen. Einmal aber rieb eine Frau in ihrem Unverstand mit einer Brotschnitte einen schmutzigen Tisch ab. Darüber erzürnte Gott und wollte überhaupt kein Brot mehr geben. Da war man in Nöten. Aber der Hund brachte Hilfe er ging zu Gott und bat und flehte, er möge doch den Menschen wieder Brot spenden wie früher, sonst werde auch er Hungers sterben müssen. Gott sagte: "Nun gut, ich weiß, dass du keine Schuld hast, geh daher auf den Acker und zerbeiß einen Roggenhalm: wie groß das Stück sein wird, das du abbeißt, eine so lange Ähre soll jeder Halm tragen. Und das Brot soll dann dir gehören." So kam es. Später aber gingen die Menschen zum Hund und baten, er solle ihnen etwas von seinem Brot abtreten. Der gutherzige Hund antwortete: "Hier, nehmt all mein Brot. Bereitet und backt ihr es, dann werde ich schon bekommen, soviel ich brauche."

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