Warum das Getreide so kurze Ähren hat

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten hatte der Roggen so lange Ähren, dass von dem Halm kaum etwas zu sehen war: Er war von oben bis unten eine Ähre. Da begannen die Leute zu murren: sie hätten kein Stroh für das Vieh, für die Dächer und für andere Dinge. Gott erzürnte

sich über die Unzufriedenen und ließ in den nächsten Jahren nur Halme allein und keine Ähren wachsen. Der Hund aber bat Gott, wieder Ähren wachsen zu lassen, und wenn schon nicht längere, so wenigstens so lange wie sein Schwanzende. Gott hörte auf die Bitte des Hundes: Er ließ die Ähren nur so lang wachsen wie das Schwanzende des Hundes. Seit der Zeit müssen die Menschen mit solchen Ähren auskommen. Alte Leute aber sagen, diese Ähren seien der Anteil des Hundes, deshalb dürfe man dem Hund nie Brot verweigern.

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