Warum das Getreide so kurze Ähren hat

From Pasakas un teikas
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Früher begannen die Ähren des Getreides gleich aus der Erde zu wachsen. Einmal waren die Leute beim Roggenmähen. Gott kam herbei und fragte sie, ob ihnen das Mähen leicht falle. Die Mäherin antwortete, es sei eine schwere Arbeit. Da nahm Gott ihr die Sichel aus der Hand und schlug sie gegen die Ähren. Da verwandelte sich die Ähre von der Erde bis zu der Stelle, gegen die Gott mit der Sichel geschlagen hatte, in einen Halm. Aber die Mäherin klagte noch immer, dass ihr das Mähen schwer falle. Da schlug Gott zum zweiten Mal gegen die Ähren. An der Stelle, gegen die er beim ersten Male geschlagen hatte, entstand ein Knoten, und der Halm erhob sich noch um einen Abschnitt höher. Doch die Mäherin murrte noch immer, dass das Mähen zu schwer sei. Da wurde Gott ärgerlich. Er nahm der Mäherin die Sichel aus der Hand und schlug sie gegen die Ähren, wobei er sie alle in Halme verwandeln wollte. Aber da kamen Hunde und Katen zu Gott gelaufen und beklagten sich, und da beließ Gott eine kurze Ähre an der Spitze des Halmes, damit die Hunde und die Katzen nicht hungern müssen.

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