Warum das Getreide so kurze Ähren hat

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten gab es sehr viel Brot. Das Getreide hatte keine Halme, sondern nur sehr lange Ähren, die so hoch waren, wie heute der Roggen oder die Gerste zu sein pflegen. Einmal geschah es aber, dass eine Frau, die Brot im Überfluss hatte, mit einer Brotscheibe den Hintern ihres Kindes abwischte. Darüber wurde Gott sehr zornig und ließ kein einziges Körnchen mehr wachsen. Da begab sich der Hund zu Gott und bat ihn ums Brot, um nicht Hungers sterben zu müssen. Gott erbarmte sich seiner. Er ließ jetzt aber die Ähren nur so lang wachsen wie das Maul des Hundes. Und so lang sind die Ähren noch heute — sie sind der Anteil des Hundes.

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