Warum das Getreide so kurze Ähren hat

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten reichten die Roggenähren bis zum ersten Knoten des Halmes hinunter. Die Menschen wussten nicht, wohin mit dem Brot. Eine Mutter wischte einmal ihrem Kind den Hintern mit einer Brotrinde ab. Gott ging gerade vorbei. Als er das sah, wurde er so zornig, dass er überhaupt kein Brot mehr wachsen lassen wollte. Das Huhn sagte: "Meinetwegen braucht es nicht zu wachsen, ich werde mir schon mein Futter aufpicken!" Aber das Hündchen bat Gott, wenigstens so lange Ähren wachsen zu lassen, die von seiner Maulspitze bis zu den Augen reichten. Gott hörte auf das Hündchen und ließ so lange Ähren wachsen, wie das Hündchen gebeten hatte. Seit der Zeit werfen gläubige Menschen dem Hund immer Brot vor, indem sie sagen: "Nimm, Hündchen, wir leben ja auch von deinem Anteil."

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