Warum das Getreide so kurze Ähren hat

From Pasakas un teikas
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In uralten Zeiten hatten die Menschen von allen Getreidesorten sehr guten Ertrag. Der Getreidehalm war von oben bis unten mit Körnern bewachsen. Die Menschen wussten nicht, wohin sie mit der Ernte sollten. Schließlich beschlossen sie, aus Getreide Brücken zu bauen. Darüber wurde Gott so zornig, dass er kein Getreide mehr wachsen lassen wollte. Aber, schließlich besann er sich und strich die Körner aus den Ähren. Māŗa (die Göttin der Fruchtbarkeit) hatte ein mitleidiges Herz und nahm die Halmspitze in die Hand und deckte sie zu. Die Körner der Spitze blieben in der Ähre sitzen.

Deshalb sind noch heute die Ähren so lang, wie Māŗa mit der Hand umfassen konnte.

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