Meža zvēri / Die Tiere des Waldes

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Jēkabpils
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vienreiz vienā lielā mežā dzīvoja kāds vilks, un kā jau visi vilki ir rijīgi, tā arī šis bija tāds pats. Vienreiz viņš kāpa debesīs pie Dieva prasīt ko ēst. Uzkāpis debesīs, viņš sacīja Dievam: "Ja tu esi mani radījis, tad arī dod man ko ēst." Dievs padomājis sacīja: "Nu ēd mežā celmus un vecus striķus." Vilks nokāpa zemē un nu sāka arī grauzt celmus. Bet tas bija egļu mežs, un celmi bija ļoti sveķaini. Vilks pamēģināja grauzt arī vecus pineklus, bet no tiem arī nekā nebija. Tad viņš kāpa otrreiz debesīs un sacīja Dievam, ka no celmiem un veciem striķiem viņš nevarot paēst.

Dievs domāja, domāja un nevarēja neko izdomāt, ko vilkam varētu dot ēst. Tad vilks viņam sacīja, ka meža malā kāds cilvēks pļaujot sienu, lai Dievs atļaujot to apēst. Dievs, kādu laiciņu padomājis, atbildēja, lai ēdot, ja varot. Vilks nu tīri priecīgs skrien lejā. Agri no rīta viņš aiziet uz pļavu, un jā, patiesi, pļāvējs pļauj. Vilks, piegājis pie pļāvēja, tam saka: "Dievs man atvēlēja tevi apēst, un nu es tevi ēdīšu."

Pļāvējs redz, ka nu lieta vairs nav visai laba, bet te uzreiz viņam padoms rokā. Viņš saka vilkam: "Ko tu mani tādu netīru ēdīsi? Laid labāk mani papriekš nomazgāties." Vilks bija ar mieru. Pļāvējs upes malā nogrieza sev labu koku, palika to sev zem svārkiem, un aizgājis pie vilka, sacīja, ka nomazgājies nu viņš esot, neesot tikai kur noslaucīties. Vilks gribēja jau tādu pašu slapju apēst, bet pļāvējs nebija mierā. Tad vilks sacīja, lai noslaukoties šā astē. Pļāvējs ātri aptina vilka asti ap kreiso roku un tad tik nu sāka vilku sist. Sita, sita. Vilks, nabadziņš, vaid un sten, bet pļāvējs nelaiž to tik ilgi vaļā, kamēr vilkam sāni tīri pliki palikuši. Vilku palaidis, viņš tam vēl nokliedz, lai nerādoties viņam acīs. Vilks, aizskrējis uz mežu, izstāsta citiem vilkiem, kā viņu pārdrošais pļāvējs apstrādājis. Visi nospriež, ka tā viņam to joku nevar palaist, un otrā dienā dodas uz pļavu. Pļāvējs, ieraudzījis tik lielu vilku baru, tīri nobīstas. Bet par laimi turpat netālu auga augsta kupla egle. Pļāvējs ātri pie egles un zaru pa zaru uzkāpj pašā virsotnē. Vilki no dusmām nezina ko darīt, bet beigās nospriež, ka egle jānograuž. Grauž, grauž, bet nekā, pielien tikai pilni zobi ar sveķiem. Te uzreiz plikais vilks saka, ka vajagot kāpt vienam uz otra, gan jau tad pēdējais līdz pļāvējam tikšot. Plikais vilks nostājās apakšā, un citi kāpa viņam virsū. Tā nu viņi kāpa, un pļāvējs jau bija gandrīz aizsniegts, bet viņam uzreiz iešāvās labs padoms prātā, un viņš saka: "Lai būs, kam būs, bet plikajam jau nu būs."

Nabadziņš, plikais vilks, nobīstas un skrien mežā, un visa augstā vilku rinda nokrīt zemē. Dažs izmežģīja kāju, dažs sasita degunu. Visi viņi ļoti sadusmojās uz pliko vilku, un ieskrējuši mežā, to apēda, bet pļāvējs dzīvo vēl šobaltdien, ja nav jau nomiris.

 

Einmal lebte in einem großen Wald ein Wolf, der, wie alle anderen Wölfe, sehr gefräßig war. Einmal kletterte er zu Gott in den Himmel hinauf, um ihn zu fragen, was er fressen solle. Im Himmel angekommen, sprach er zu Gott: "Wenn du mich so geschaffen hast, wie ich bin, so sorge auch dafür, dass ich etwas zu fressen habe!" Gott überlegte eine Weile und sagte dann: "So friss die Stubben im Walde und alte Stricke, die du findest!" Der Wolf kehrte in den Wald zurück und begann die Stubben zu fressen, aber es war ein Tannenwald und die Stubben waren sehr harzig. Da versuchte der Wolf, sich von alten Stricken zu ernähren, aber da war nichts dran. Da kletterte er ein zweites Mal in den Himmel hinauf und klagte Gott, dass er von Stubben und alten Stricken nicht satt werden könne.

Gott überlegte und überlegte und kam zu keinem Entschluss, was er dem Wolf als Nahrung geben könnte. Da sagte der Wolf, dass ein Mann gerade dabei sei, am Waldrand Gras zu mähen. Gott möchte ihm doch erlauben, den Mann zu fressen. Gott dachte eine Weile nach und sagte dann, gut, er könne ihn fressen, wenn er es schaffe. Der Wolf eilte guter Dinge in den Wald zurück. Am anderen Morgen früh begab er sich zu der Wiese: Und wirklich — der Mann war bei der Heumahd. Der Wolf ging auf ihn zu und sagte: "Gott hat mir erlaubt, dich zu fressen, und jetzt werde ich es tun!"

Der Mäher sieht, dass nun nicht mehr zu scherzen ist, aber er hat gleich einen guten Einfall und sagt: "Was sollst du mich denn so schmutzig essen, wie ich jetzt bin? Erlaube mir, dass ich mich vorher noch wasche." Der Wolf war damit einverstanden. Am Flussufer schnitt sich der Mäher einen ordentlichen Stock ab, versteckte ihn unter seinen Rock und kehrte zu dem Wolf zurück. Er sagte dem Wolf, dass er sich nun wohl gewaschen habe, wisse aber nicht, womit er sich abtrocknen könnte. Schon wollte der Wolf ihn nass verschlingen, aber damit war der Mäher nicht einverstanden. Da sagte der Wolf, er könne sich mit seinem Schwanz abtrocknen. Schnell wickelt der Mäher sich den Schwanz des Wolfes um die linke Hand und begann ihn nun zu prügeln. Der Wolf, der Ärmste, stöhnte und jammerte, aber der Mäher prügelte nur weiter und ließ ihn nicht eher los, bis seine Flanken ganz kahl geworden waren. Nachdem er den Wolf losgelassen hatte, rief er ihm noch zu, er solle es nicht mehr wagen, ihm unter die Augen zu treten. Der Wolf lief in den Wald und erzählte den anderen Wölfen, wie der übermütige Mäher ihn bearbeitet hatte. Die Wölfe beschlossen, dass man es dem Mäher nicht durchgehen lassen konnte und begaben sich am nächsten Tag alle zusammen zu der Waldwiese. Als der Mäher ein großes Rudel Wölfe erblickte, erschrak er sehr, aber zum Glück stand in der Nähe eine hohe Tanne. Mit einem Satz war der Mäher an der Tanne und kletterte an den Zweigen bis zum Wipfel hinauf. Da wussten die Wölfe vor Wut nicht mehr, was sie machen sollten. Schließlich aber beschlossen sie, die Tanne abzunagen.

Sie nagen und nagen — aber es ist nichts zu machen, nur die Zahnlücken füllen sich mit Harz. Auf einmal schlägt der kahle Wolf vor: sie sollten einander auf den Rücken klettern, dann würde schon der Oberste an den Mäher gelangen. Der kahle Wolf stellte sich zuunterst hin, und die anderen kletterten auf seinen Rücken. Bald hätten sie den Mäher schon erreicht, aber da fiel ihm ein guter Rat ein: "Wer es abkriegt, der kriegt es ab, der Kahle wird's sowieso abkriegen," rief er.

Der kahle Wolf, der Ärmste, erschrak sehr und floh in den Wald, wobei die hohe Säule der Wölfe einstürzte. Mancher verstauchte sich beim Fallen den Fuß, mancher schlug sich die Nase blutig. Alle waren wütend auf den kahlen Wolf; sie jagten ihm in den Wald nach und verschlangen ihn, aber der Mäher lebt noch heute, wenn er inzwischen nicht gestorben ist.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox