Fische und verschiedenes Getier

From Pasakas un teikas
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Ein Mann fand beim Herumspazieren einen Faden, der viele Knoten hatte und vom Himmel bis zur Erde herabhing. Sogleich begann er an dem Faden hinaufzuklettern. Nachdem er einen Tag geklettert war, war er noch immer nicht oben, denn er kam nur mühsam voran.

Am nächsten Tag gelangte er oberhalb der Wolken, und dort war es sehr kalt. Was nun? Er musste dort übernachten und fror erbärmlich. Zum Glück fand er eine hölzerne Nadel, die auf der Brust in seinem Rock steckte. Er zerhackte sie zu Brennholz, machte Feuer an und verbrachte eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen kam er schon zeitig in den Himmel. Als er oben war, ging er an die Tür und hörte, wie die Spinne Gott berichtete, dass man seinen Segen auf der Erde gar verächtlich behandle. Wenn der Hirte das Brot aus dem Brotbeutel hole, so lasse er die Krumen auf die Erde fallen. Und wenn er seinen Hund füttere, so werfe er auch das Brot auf die Erde. Das sei nicht gut. Sobald der Mann das hörte, lief er zur Tür hinein, sich zu rechtfertigen. Er sagte, die Spinne habe es leicht, andere zu verleumden, aber was solle denn der Hirte machen? Er habe ja keinen Tisch mit, und den Hund könne er auch nicht anders füttern, weil er von der Erde fresse. Da schlug Gott die Spinne auf den Rücken und sagte ihr, ein anderes Mal solle sie mit solchen Kleinigkeiten nicht zu ihm kommen. Die Spinne fiel herunter. Von dem Fall oder von dem Schlag hatte sie aber einen Buckel auf dem Rücken bekommen. Der Mann aber kletterte ganz froh auf die Erde herab, denn der Spinne war ihre schlechte Absicht nicht gelungen. Deshalb sei die Spinne noch heute dabei, Fäden und Netze zu weben, denn sie möchte doch wieder mit Kleinigkeiten in den Himmel kommen, aber der Buckel auf dem Rücken hindert sie daran.

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