Die Erschaffung der Welt

From Pasakas un teikas
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Es geschah in uralten Zeiten. Gott hatte die Welt erschaffen und schickte sich nun an, auch unsere Erde zu erschaffen. Er begann seine Arbeit am Ufer der Düna, wobei er die Erde schuf und glättete. Als Gott in der Nähe von Preiļi arbeitete, kam der Teufel auf ihn zu und sprach: "Gott, du Schöpfer, nimm mich als Gehilfen an!"

Gott nahm ihn als Gehilfen an und schickte ihn an die russische Grenze, wobei er ihn ermahnte, ordentlich zu arbeiten. Gut! Gott setzte seine Arbeit in der Nähe von Varkava fort, der Teufel wiederum arbeitete im Schweiße seines Angesichts im Kr. Ludza. Er hatte sich schon über Bukumuiža und Andrupiene bis zu der Grenze von Dagda vorangearbeitet, als er wieder Gott begegnete. Gott betrachtete die Arbeit des Teufels: Oh weh! Er hatte Berge aufgerichtet und Seen ausgegraben. Gott wollte ihm die Arbeit nicht abnehmen und hieß ihn die Erde so glatt machen, wie er sie selbst an der Düna gemacht hatte. Der Teufel wollte nicht wieder von Anfang an beginnen, aber Gott wollte solche Berge nicht haben. Nichts zu machen: Da Gott ihm die Arbeit nicht abnahm, musste er sie nochmals, und besser ausführen. Aber da hatte der Teufel einen listigen Einfall. Er sprach zu Gott: "Gott, Vater, lass meine Arbeit so, wie sie ist, das wird für uns beide gut sein. Über deine Ebene und auf deinen Wegen werden die Leute noch im Schlaf entlang fahren, aber auf meinen Wegen werden sie sich ganz anders verhalten: "Ach, du lieber Gott, ist das hier ausgefahren!", Werden die einen rufen, die anderen aber werden sagen: "Zum Teufel mit diesem Berg!"

Gott dachte ein Weilchen nach und befand dann die Arbeit des Teufels für gut.

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