Wie die Steine entstanden sind

From Pasakas un teikas
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Der Lapsu kalns (Fuchsberg) befindet sich nicht weit vom Rēzaks bei

Klungsti neben dem Ormaņa kalns (Kutscherberg) gegenüber dem Ļaunais kalns

(der Böse Berg) und in der Nähe der Landstraße. Auf der Wiese neben dem Lapsu kalns stand ein Baum. Einmal beschloss der Teufel, Steine wachsen zu lassen, um Schaden anzurichten. Er kam zu der Pidiķi Tanne, die man noch jetzt am Straßenrand sehen kann, setzte sich hin und überlegte, wie das zu machen wäre. Dann, ging er in die Richtung des Ļaunais kalns und erblickte dort sehr viele Steine. Er schleppte die Steine zur Wiese, auf der das Gras prächtig wuchs, denn er glaubte, dass dort die Steine ebenfalls prächtig wachsen und gedeihen würden. Der Teufel freute sich, dass er sich auf diese Weise an den Menschen rächen konnte, aber er dachte, dass es wohl lange dauern werde, bis die Steine zu Bäumen heranwachsen und Früchte tragen werden. So ging der Teufel an den Baum und begann die Steine an die Äste zu hängen. Er tat es so lange, bis kein einziger Stein mehr auf dem Ļaunais kalns zurückgeblieben war. Der Baum wuchs, und mit ihm wuchsen auch die Steine. Aber Gott gefiel es nicht. Er riss den Baum mit allen Wurzeln aus, so dass alle Steine, die daran hingen, auf den Lapsu kalns niederprasselten. An der Stelle, wo er den Baum herausgerissen hatte, entstand ein Sumpf, und auch heute befindet sich dort noch ein Sumpf. Aber Gras wächst dort nicht mehr. Auf dem Ļaunais kalns kann man auch noch heute keinen kleineren Stein finden; man sieht dort nur vier sehr große Steine. Der Lapsu kalns dagegen ist wie besät mit Steinen. Jedes Jahr werden viele Steine fortgeschafft aber es werden ihrer nicht weniger.

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