Velna un Dieva govis / Die Kühe des Teufels und die Kühe Gottes

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Agrāk Vellam vie vienam pašam bīš govis un Dievam nebīš neviena lopa. Toreiz Vella lopus ganīsi dzilna. Bet Dievs gūdrēš, kā tikt pie lopim un pēdīgi izgūdrēš ar. Viņč nu sācis taisīt leidaru un ka leidars bīš gatavs, ta dzilnai uzstellēš varēn cietu miegu; lopim akal uzstellēš dundurus un šie sākuši bizot pēc negudrim un nu sabizoši Dieva leidarā. Nu Dievs izpervēš govis dažu nedažādīgas, jo Vellam mellas govis vie bīš. Ta Dievs sašķēlis govim nagus un salicis ragus pierē, jo Vellam visas govis bīš polētas un ar nešķeltim nagim.

Ka Vellc nācis un redzēš, ka šim tik viena vie govs vairs palikusi, ta traki pārskaities uz dzilnas, ka šī apgūlusies, un ķēris šo cie aiz rīkles un gribēš nožņaugt. Bet dzilnai palaimējies izķepuroties no Vella nagim un šī citādīgi izgāsi pavisam sveikā cauri, tik vīle vie ap kaklu palikusi, kur šo Vellc sakrepīš. Un tā vīle vē tagad esot dzilnai ap kaklu un šī ar vē skraidot Vella govis meklēdama un tā vie kliedzot: "Ptu! Ptu! Ptu!" No tā laika nu Dievam bīš dau govu un Vellam akal pavisam maz. Tās polētās govis, kas vē tagad esot, tās esot vē no tām pašām Vella govim.

Früher besaß nur der Teufel Kühe, Gott dagegen hatte kein Vieh. Damals hütete der Grünspecht das Vieh des Teufels. Gott aber überlegte, wie er zu den Kühen des Teufels kommen könnte, und schließlich hatte er einen Einfall. Er begann einen großen Stall zu bauen. Sobald der Stall fertig war, schickte er dem Grünspecht einen tiefen Schlaf; auf das Vieh aber ließ er Biesfliegen los. Da begannen die Kühe zu biesen und liefen in den Stall Gottes. Jetzt färbte Gott die Kühe bunt, denn der Teufel hatte nur schwarze Kühe. Dann spaltete Gott den Kühen die Hufe und brachte ihnen Hörner an den Kopf an, denn die Kühe des Teufels waren hornlos und mit ungespaltenen Hufen.

Als der Teufel sah, dass von seiner Herde nur eine einzige Kuh übrig geblieben war, wurde er furchtbar wütend auf den Grünspecht, weil er eingeschlafen war. Er packte ihn an der Kehle und wollte ihn erwürgen. Aber dem Grünspecht gelang es, aus den Klauen des Teufels zu entkommen; er behielt nur eine Falte um den Hals an der Stelle, an der der Teufel ihn gepackt hatte. Die Falte hat er noch heute, und noch heute sucht er die Kühe des Teufels, indem er sie lockt: "Ptu! Ptu! Ptu!" Seit der Zeit besaß Gott eine Menge Kühe, der Teufel jedoch nur ganz wenige. Die hornlosen Kühe, die man noch heute mancherorts sehen kann, entstammen den Kühen des Teufels.

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