Velna un Dieva govis / Die Kühe des Teufels und die Kühe Gottes

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Comments: Vistiņš Zutenē
Latviski (edit) Deutsch (edit)
(Velnam bijuši lopi un dzilna salīgusi pie Velna par ganu. Dievs gribējis dabūt Velna lopus savā rokā un taisījis kūtis.) Te piepeši Velns elsdams pūzdams klāt: "Ko, tu celsi kūtis? Ko liksi tur iekšā? Tev jau nav govu?"

"Ā! kas tev daļas; kad būs vajadzīgs, gan man būs!"

Otrā dienā Dievs iedzen slieksnī izkaptis, pārnes čakārnus labu daļu, saplēš liepu lūku labu pulku, sataisa no šādām zemēm, tādām zemēm raibu mērci un tad dienas karstumā palaiž dundurus, mušas, spindzeles vaļām. Tie aiziet kā trakais mākonis un sāk Velna lopus bizināt. Velnam bijušas govis viscaur melnas, ar apaļiem nagiem, bez astēm, bez ragiem. Dzilna, melnais putns, un dzenis, raibais putns, gana, gana Velna lopus — nevar vairs valdīt. Skries Velnam teikt. Bet par to laiku visi Velna lopi iebizojuši Dieva kūtīs un, pār slieksni skriedami, visi pāršķēluši uz izkaptim nagus. Dievs ātri, ātri iedzinis čakārnus govim par ragiem pierē, piesējis no lūkiem astes un aptraipījis ar mērci muguras raibas jo raibas. Nebija ilgi, te Velns klāt sapīcis, šeitan viņa lopi esot iebēguši.

"Kādi tad tavi lopi izskatījās?" — "Tādi un tādi, lai atdodot." — "Nu, ja tādus vari atrast, ņem vesels!" Velns izložņā visas pakaktes, neesot tādi, tiem visiem esot puļķi pierē, pīckas pakaļā un nagi pārpļauti.

"Nu, ko es teicu! Diezin kādā pasaulē tavi lopi aizbizojuši."

Bet Velns nemaz vairs neklausījies: dusmīgs aizskrējis pie dzilnas un dzeņa, pagrābis sprungulu un drāzis abiem pa galvu, bļaudams: "Kas tā par ganīšanu?" Dzenis, sarkanu galvu dabūjis, aizlaidies bez ardievām; bet dzilna, nabadzīte, neattapusi galvai ne asinis noslaucīt, lobusi lopus meklēt, brēkdama: "Tprrr! tprrr! tprrr! tprrr!" Tā viņa vēl šodien meklējot un galva, kā toreiz pārcirsta, vēl šodien sarkana, nenozīmīga.

 

(Der Teufel besaß Vieh, und der Grünspecht hatte sich bei ihm als Viehhüter verdingt. Gott wollte sich des Viehs des Teufels bemächtigen und erbaute Ställe.) Plötzlich kam der Teufel keuchend und prustend herbeigelaufen: "Warum baust du Ställe? Wozu brauchst du sie? Du hast ja doch kein Vieh!"

"Ach, was geht denn das dich an! Wenn ich Vieh nötig haben werde, dann werde ich es auch bekommen."

Am nächsten Tag legte Gott Sensen auf die Schwelle, besorgte eine Menge Pflöcke und Lindenbast, mischte Farben und ließ dann in der Mittagshitze Fliegen, Bremsen und Mücken los. Die schwärmten wie eine Wolke aus und brachten die Kühe des Teufels zum Biesen. Die Kühe des Teufels waren ganz schwarz. Sie hatten runde Hufe, aber keine Schwänze und keine Hörner. Der Grünspecht und der Buntspecht, die gaben sich alle Mühe, des Teufels Vieh zu hüten, aber sie konnten die biesenden Kühe nicht mehr zusammenhalten. Da wollten sie sich beim Teufel beklagen. Aber währenddessen biesten die Kühe in den Stall Gottes. Als sie über die Schwelle liefen, wurden ihre Hufen auf den Sensen gespalten. Da beeilte sich Gott, ihnen Pflöcke als Hörner in die Stirn zu schlagen. Er band ihnen Schwänze aus Lindenbast an und strich sie bunt an. Nicht lange, da war der Teufel zur Stelle. Missmutig fragte er Gott, ob seine Kühe vielleicht in dessen Stall gelaufen seien.

"Wie haben denn deine Kühe ausgesehen?" — So und so, und er möchte sie ihm zurückgeben. "Nun, wenn du solche, wie du sie beschrieben hast, hier finden kannst, so nimm sie nur gleich mit." Der Teufel durchsuchte alle Winkel, aber nein, das seien nicht seine Kühe: Sie hätten alle Pflöcke in der Stirn, Peitschen hinten und gespaltene Hufe. "Nun, was hatte ich dir gesagt! Wer weiß, wo deine Kühe biesend hingelaufen sind?"

Aber der Teufel hörte schon gar nicht mehr hin. Wütend lief er zu Grünspecht und Buntspecht, ergriff einen Stock und schlug sie damit auf den Kopf, wobei er schrie: "Was ist das für ein Hüten?" Als der Specht einen blutigen Kopf bekam, flog er ohne Gruß davon. Aber der Grünspecht, der Ärmste, hatte nicht einmal Zeit, das Blut abzuwischen: Er lief gleich auf die Suche nach den verlorenen Kühen und schrie: "Tprr! tprr! tprr!" So sucht er noch heute, und noch heute hat er einen roten Kopf.

Auch die Ziegen und die Schafe des Teufels liefen in den Stall zu den Kühen.

(Als der Teufel Gottes Stall betrat), streichelte er die Ziegen und sagte: "Sieht aus wie meine Ziege, hat aber gespaltene Hufe." Deshalb hat die Ziege noch heute an der Stelle, an der der Teufel sie gestreichelt hatte, schwarze Wangen. Nach Lielupis in Vecpiebalga. — L. P.

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