Die Kühe des Teufels und die Kühe Gottes

From Pasakas un teikas
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Der Grünspecht hütete die fünf schwarzen hornlosen Kühe des Teufels. Eines Tages schläferte Gott den Grünspecht auf der Hütung ein, trieb die Kühe des Teufels in seinen Stall und spaltete ihnen die Hufe (die Kühe des Teufels hatten ähnliche Hufe wie das Pferd). Dann, färbte er sie bunt und trieb ihnen Pflöcke in die Stirn. Gott war noch nicht mit dem Färben und dem Einrammen der Pflöcke fertig, als der Teufel auch schon zur Stelle war. Der Teufel fragte Gott, ob er nicht seine Kühe gesehen habe. Gott verneinte es und führte den Teufel in seinen Stall. Der Teufel betrachtete die Kühe, erkannte aber keine einzige als sein Eigentum. Die Kühe, denen Gott noch keine Pflöcke in die Stirn getrieben hatte, sind noch bis heute hornlos geblieben, bei den anderen aber haben sich die eingerammten Pflöcke in Hörner verwandelt. Der Teufel war sehr wütend auf den Grünspecht und verjagte ihn. Der Grünspecht aber sucht noch heute die Kühe des Teufels, indem er "tpru! tpru! pics", ruft. (pīcs=piecas=fünf).

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