Dievam aitas, Velnam cūkas / Gott hat Schafe, der Teufel hat Schweine

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz Velns iet gar Dieva kūtim — redz: Dievs cērp aitas. Tāda skaista vilna! Velnam aitu nav bijis, tomēr vilnas gribas. Viņš domā: paga! Aiziet mājā un cirps cūkas. Tās viņam bijušas. Toreiz cūkām bijusi arī lielāka spalva: netik reta kā tagad. Bet cūka cērpot neguļ vis tik mierīgi kā aita: brēc un spārdās. Ar lielām mokām un dusmodamies Velns tomēr cūku nocērp. Bet nu skatās — nekā: liela brēka — maza vilna. No tā laika cūka tāda kā izplūkāta esot — ar retu spalvu. Einmal ging der Teufel am Stall Gottes vorbei und sah, dass Gott seine Schafe schor. Eine Menge schöner Wolle! Der Teufel hatte keine Schafe, aber er wollte ebenfalls Wolle haben. Er denkt: Warte mal! Er geht nach Hause und macht sich daran, Schweine zu scheren. Denn Schweine besaß er. Damals hatten die Schweine auch etwas dichtere Borsten, nicht so spärliche wie heute. Aber die Schweine lagen beim Scheren nicht so ruhig wie die Schafe. Mit großer Mühe und viel Ärger gelang es dem Teufel, das Schwein zu scheren. Aber da sieht er: Er hat nur eine Handvoll Wolle (Borsten) gewonnen. Er lässt das Schwein laufen und sagt betrübt: "Viel Lärm — wenig Wolle." Seit der Zeit sieht das Schwein mit seinen spärlichen Borsten immer wie zerzaust aus.
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