Der Hase (Specht) Gottes und das Pferd des Teufels

From Pasakas un teikas
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Nachdem der Teufel einige Tage auf der Erde schon verlebt hatte, spannte er das Pferd vor den Pflug und begann das Land zu bearbeiten. Als Gott das bemerkte, stieg er auch auf die Erde hinab, kam als guter Freund zu dem Teufel und begann mit dem Hasen das Land zu pflügen. Aber er kam gar zu langsam voran. Beim Fahren jedoch konnte der Teufel Gott mit seinem Pferd nicht einholen. Eines Tages — es war sehr heiß — war der Teufel fest eingeschlafen. Als Gott das merkte, nahm er heimlich das Pferd des Teufels und pflügte ein viel größeres Stück Land um als der Teufel selbst. Als der Teufel um die Vesperzeit erwachte, fand er Gott beim Essen und fragte ihn, warum er so tüchtig esse? Gott antwortete: "Ich habe in dieser kurzen Zeit ein doppelt so großes Stück Land umgepflügt wie du am ganzen Tag, denn der Hase zieht in der Hitze sehr gut." Als der Teufel das hörte, bat er Gott, den Hasen gegen sein Pferd zu tauschen: Er habe nu wenig Futter und müsse manchmal schnell von einem Ort zum anderen fahren, dazu sei der Hase sehr geeignet. Gott war damit einverstanden, und sie machten den Tausch. Als sie am Abend ihre Tiere auf die Weide brachten, da sagte Gott zu dem Teufel: "Leg ihm Beinfesseln an und rufe ihm zu: "Kiz, sieh da!" Aber sobald der Teufel nur "Kiz", ausgesprochen hatte, da war der Hase schon in den Wald gesprungen. Seit der Zeit kann der Hase nicht mehr laufen, sondern nur hoppeln. Gott legte auch dem Pferd Fesseln an und rief "tprru", das Pferd blieb aber ruhig auf der Weide. Später schenkte Gott das Pferd seinem Stellvertreter, dem Menschen.

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