Dieva zaķis (dzenis) un Velna zirgs / Der Hase (Specht) Gottes und das Pferd des Teufels

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Dievs aris zemi ar zaķi, bet Vells ar zirgu. Vellam veikusies aršana labi un viņš nevarēš vien izgulēties. Dievs strādāš dienām un naktim un tikai maz ko padarīš. Reiz naktī Dievs paņēmis Vella zirgu un noaris sev lielu tīrumu. Vells atnāk un prasa brīnēdamies: "Kā tu varēji tik daudz noart?" Dievs atbild: "Vai tu vēl nezini, ka zaķis skrien ātrāk par zirgu?" "Nu tad mīsim!" "Mīsim, ja gribi!" Kad nu izmijuši, Vells vairs nemaz nemācēš art. No dusmām viņš sapinis zaķam kājas un atstāš to zālē, lei ēd. Bet zaķis ar visim pinaklim ieskrēš mežā. No tā laika nu zaķam palikušas sapītas kājas. Gott pflügte das Land mit dem Hasen, der Teufel mit dem Pferd. Dem Teufel ging die Arbeit flott von der Hand und er hatte genug Zeit zum Schlafen. Gott arbeitete Tag und Nacht und konnte nur wenig schaffen. Einmal nahm Gott heimlich das Pferd des Teufels und pflügte ein großes Stück Land um. Der Teufel kam herbei und fragte verwundert: "Wie konntest du nur ein so großes Stück Land umpflügen?" Gott antwortete: "Ja, weißt du denn nicht, dass der Hase schneller läuft als das Pferd?" "Nun, dann wollen wir tauschen!" "Nun, wenn du es willst, können wir ja tauschen!" Als sie getauscht hatten, kam der Teufel mit dem Pflügen gar nicht mehr zurecht. Erbost legte er dem Hasen Beinfesseln an und ließ ihn auf die Weide, damit er grase. Aber der Hase hoppelte mit allen Fesseln in den Wald. Seit der Zeit kann der Hase nur noch hoppeln, wie mit gefesselten Beinen.
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