Der Hase (Specht) Gottes und das Pferd des Teufels

From Pasakas un teikas
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Der Teufel hatte kein Pferd, deshalb beschloss er, mit dem Hasen zu pflügen. Er spannte den Hasen vor den Pflug. Aber, wie viel Kraft hatte denn nun der Hase, das arme Bürschchen? Er wurde schnell müde, und der Teufel konnte nur ein kleines Stückchen seines Ackers umpflügen. Da fesselte der Teufel dem Hasen die Beine und ließ ihn am Waldrand los, dass er grase und sich ausruhe. Ungezogene Buben erschreckten den Hasen und jagten ihn in den Wald. Nun hatte der Teufel keinen Hasen als Zugtier mehr, aber alle Nachkommen des Hasen können noch heute nicht richtig laufen, sondern hoppeln wie mit gefesselten Beinen. Als nun der Teufel keinen Hasen mehr hatte, beschloss er auf dem Specht zu reiten. Der werde von einem Ort zum anderen fliegen können. Dazu war der Specht noch ein bunter Vogel. Da werde der Teufel noch ein stolzer Herr werden! Aber der Specht konnte den Teufel nicht weit tragen. Da wurde der Teufel zornig: er packte den Specht am Hals und schlug ihn gegen den Stein. Da floss dem Specht Blut aus dem Hintern. Seit der Zeit haben die Spechte einen blutroten Hintern.

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