Gott und der Teufel teilen die Ernte

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Gott pflügte den Acker. Der Teufel ging vorbei und fragte Gott, was er auf dem Acker säen wolle. Gott antwortete, er wolle Roggen säen. Der Teufel sagte, sie könnten doch halbe-halbe machen. Gott war damit einverstanden. Er fragte den Teufel, was er haben wolle: Das, was über der Erde oder das, was unter der Erde wachse. Der Teufel antwortete, er wolle den unteren Teil haben. Da säte Gott Roggen aus. Als der Roggen reif war, mähte Gott ihn ab. Er selbst bekam das Korn, der Teufel musste sich mit dem Stroh begnügen.

Im nächsten Jahr pflügte Gott wieder sein Land. Der Teufel fragte ihn, was er diesmal säen wolle. Gott antwortete, er wolle Rüben säen. Der Teufel wollte wieder die Ernte mit ihm teilen. Gott war einverstanden. Er fragte den Teufel, was er haben wolle: Das Obere oder das Untere. Diesmal wollte der Teufel das Obere haben. Die Rüben gediehen gut und Gott zog sie aus der Erde. Er selbst nahm die Wurzeln, der Teufel bekam das Kraut.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox