Velns rada vilkus / Per Teufel erschafft Wölfe

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Vellc reiz varēn noskaities uz Dievu un sagūdrēš tā. Taisīšot tādus zvērus, kas saplosot pašu Dievu un Dieva kustoņus. Vellc nu iztaisīš no mālim vesalu pulku vilku. Visu citu Vellc iztaisīš, bet tik dzīvības vie nevarēš vilkim ielikt. Nu šis akal gūdrēš, kā varētu vilkim dzīvību ielikt, bet nekas neiznācis. Nu Vellc pēdīgi nodomāš, pag', iešot pie Dieva un prasīšot šim, kā varot ielikt vilkim dzīvību. Vellc aizgāš pie Dieva un Dievs sacīš, lei sakot uz vilkim tā: "Vilki, ceļaties un saplēšat vellu!" ta vilkim būšot dzīvība rokā. Labi. Vellc aizgāš un domāš pats pie sevis, ka tā vis šis nesacīs, lei saplēš pašu, bet sacīs, lei saplēš Dievu. Vellc dagāš pie vilkim un sacīš: "Vilki, ceļaties un saplēšat Dievu!"

Bet nevienc vilks nekustējies. Nu Vellc akal gāš pie Dieva un sacīš, ka vilki nekustoties. Dievs prasīš, vai tik šis esot ritīgi sacīš, kā šis mācīš. Vellc apgalvoš, ka šis esot ritīgi sacīš. Bet Dievs neticēš un sacīš, lei šis ejot vie apakaļ un sakot, kā šis sacīš un tā tūlī vilkim būšot dzīvība rokā. Nu Vellc akal aizgāš pie vilkim un sācis gūdrēt, ko lei dara. Viņam bīš bailes tā sacīt, kā Dievs mācīš, sak', ko tur gan var zināt, ka vilki nesaplēš ar pašu! Nu Vellc ielīdis kārklu krūmā un kliedzis: "Vilki, ceļaties un saplēšat Vellu!"

Kā Vellc tā nokliedzis, tā uzreiz vilki palikuši dzīvi un ar joni gāzušies uz kārklu ceru, kur bīš Vellc ielīdis. Nu pa kārklu ceru gāš ņigu ņagu, jo vilki krepīši Vellu rokā. Bet Vellam palaimējies izsprukt ar vesalu ādu. Bet no tās pašas reizas Vellc bēgot no vilka vai ugunī.

Einmal hatte der Teufel große Wut auf Gott und beschloss, solche Tiere zu erschaffen, die Gott selbst und dessen Tiere zerreißen würden. Da machte der Teufel aus Ton eine Menge Wölfe. Alle andere konnte der Teufel ja machen, aber seinen Wölfen das Leben zu geben, das vermochte er nicht. Er überlegte und überlegte, wie er den Wölfen das Leben einhauchen könnte, aber es kam nichts dabei heraus. Schließlich beschloss er, sich zu Gott zu begeben und ihn zu fragen, auf welche Weise er die Wölfe lebendig machen könnte. Der Teufel ging zu Gott und Gott belehrte ihn, er sollte zu den Wölfen sagen: "Erhebt euch, Wölfe, und zerreißt den Teufel!" Dann würden die Wölfe lebendig werden. Gut. Der Teufel zog wieder ab und dachte bei sich, er werde wohl nicht sagen, die Wölfe sollten ihn selbst, sondern sie sollten Gott zerreißen. Der Teufel kehrte zu den Wölfen zurück und sprach: "Erhebt euch, Wölfe, und zerreißt Gott!" Aber keiner der Wölfe rührte sich. Nun ging der Teufel zu Gott zurück und beklagte sich, dass die Wölfe sich nicht rührten. Gott wollte wissen, ob er auch wirklich die richtigen Worte gesprochen habe und der Teufel beteuerte, er habe es getan. Aber Gott wollte es ihm nicht glauben und schickte ihn zurück: er solle nur sprechen, wie er ihn gelehrt habe, dann werde er sehen, dass die Wölfe Leben bekämen. Der Teufel kehrte zu seinen Wölfen zurück und überlegte, was zu machen sei. Er fürchtete sich so zu sprechen, wie Gott ihn gelehrt hatte: wer konnte es so genau wissen — vielleicht würden die Wölfe ihn selbst zerreißen. Schließlich versteckte sich der Teufel in einem Weidenstrauch und rief:

"Erhebt euch, Wölfe, und zerreißt den Teufel!" Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, da wurden alle Wölfe gleich lebendig und stürzten sich auf den Weidenstrauch, in dem sich der Teufel versteckt hatte. Jetzt gab es ein Haschen und Schnappen im Weidengebüsch, denn die Wölfe wollten den Teufel zerreißen. Aber glücklicherweise konnte der Teufel doch noch mit heiler Haut entkommen. Seit der Zeit fliehe der Teufel vor dem Wolf und sei es, er müsste ins Feuer springen.

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