Dievs un Velns rada dažādus kustoņus / Gott und der Teufel erschaffen verschiedene

From Pasakas un teikas
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Place of recording Dzērbenes pagasts
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz dzīvojis viens nabaga vīrs. Patlaban bijis siena laiks. Vīrs pabeidzis papuvi art, paņēmis savu nodzīto zirdziņu un vedis uz aploku, lai tas tur atpūstos, ka atkal var strādāt. Aplokā laizdams, vīrs iesitis zirģeļam ar apaušiem (iemauktiem) pa muguru, sacīdams: "Tagad tu man neesi vajadzīgs. Ej līdz siena laikam kaut pie velna!" Aplokā bijusi liela zāle. Zirgs dzīvojis un uzbaŗojies brangs.

Kādu dienu vīram ievajagas zirga. Šis, savus vārdus aizmirsis, paņem apaušus un iet pēc zirga. Kā šis nu grib zirgu laukā vest, tā trīs vīri priekšā: "Kur tu vedīsi mūsu zirgu?" "Kā jūsu?" bļauj vīrs pretim. "Pats te viņu ielaidu un arī aizvedīšu!" tā vīrs. "Ielaidi jau gan, tas jau tiesa. Bet ko tu ielaižot tiki teicis? Vai neatvēlēji velnam? Mēs tie esam."

Vīrs sprungās. Bet darīt nu neko nevar. Vīrs sāk lūgties, lai tak neņemot nost zirga. Nu velni arī ar mieru, bet tad vīram jādod šovakar, kad visi guļ, klētī vakariņas. Nu vīrs ar mieru "Cik tad šie nu daudz apēdīs, " tā viņš nodomā.

Tā pienāk vakars. Visi jau aizgājuši gulēt. Vīrs sēž viens pats klētiņā un gaida velnus. Vīrs uz galda uzlicis kukuli rupjas maizes, bļodu biezpiena un bļodu rūgušpiena. Tā ap pusnakti velni klāt gan. Pirmais apskatās, un ieraudzījis ēdamo, bļauj: "Man vajag viena vērša gaļai!" "Man atkal toveŗa ar asinim!" tā otrs. "Bet man pūra ar miltiem!" tā tas trešais. Bet vīram nav ne miltu, ne gaļas, ne asinu.

"Nu tad sataisies uz nāvi! Mēs tevi pašu apēdīsim!" tā kliedz velni. Gan nu vīrs grib krist uz ceļiem un lūdzas, bet šie tik taisās ēst.

Te uzreiz atveŗas durvis un parādas vecs vīriņš. Velni nu gan grib šmaukt lapās, bet vecais stāv durvīs un saka: "Jūsu vēlēšanās piepildīsies: tam velnam, kas prasīja vērsi gaļai, jāpaliek par kaķi uz laiku laikiem. Tad viņš varēs ēst, cik patīk." Tūliņ pirmais velns paliek par melnu kaķi un uzskrien uz klētsaugšas. "Tam velnam, kas prasīja miltus, jāpaliek par žurku uz laiku laikiem. Tad viņš varēs miltus ēst uz laiku laikiem." Tūliņ velns pārvēršas par žurku un paskrien zem klēts grīdas. "Tam velnam, kas vēlējās toveri ar asinim, jāpaliek par blakti, kas tad varēs asinis sūkt, cik tīk." Tūliņ trešais velns pārvēršas par blakti un ielien sienas šķirbā. Tāpēc arī blaktis tik nejauki smirdot, ka esot radušās no velna.

Klētiņā palicis nabaga vīrs un Dievs. Vīrs kritis ceļos no pateicības, bet Dievs viņu pacēlis un teicis, lai tikai vairāk nepieminot šā ienaidnieka vārdu.

Es lebte einmal ein armer Mann. Es war zur Zeit der Heumahd. Der Mann war kurz vorher mit dem Pflügen fertig geworden. Er brachte sein abgetriebenes Pferdchen auf die Koppel, dass es sich erhole, bis es wieder bei der Arbeit gebraucht werde. Als der Mann das Pferdchen auf die Weide losließ, gab er ihm einen leichten Schlag mit dem Zaumzeug auf den Rücken und sagte: "Jetzt habe ich dich nicht nötig. Während wir beim Heuen sind, kannst du von mir aus zum Teufel gehen." Auf der Koppel gab es schönes fettes Gras. Das Pferd erholte sich und wurde rund.

Eines Tages brauchte der Mann sein Pferd. Seine Worte hatte er vergessen. Er nahm den Zaum und begab sich zur Koppel, das Pferd zu holen. Aber als er das Pferd abführen wollte, verstellten ihm drei fremde Männer den Weg: "Wohin willst du unser Pferd bringen?" "Wieso euer Pferd?" Schreit der Mann. "Selbst habe ich mein Pferd hier auf die Koppel gebracht, selbst werde ich es wieder abführen!" "Gebracht hast du es ja hierher, das ist wahr. Aber was hast du gesagt, als du es auf die Koppel gelassen hast? — Geh während der Zeit der Heumahd meinetwegen zum Teufel! Also hast du es dem Teufel überlassen? Und wir sind die Teufel!"

Jetzt war der Mann in Not. Aber er konnte nichts machen. Da begann er die Teufel anzuflehen, ihm doch das Pferd nicht wegzunehmen. Nun, die Teufel sind damit einverstanden, wenn der Mann heute abend spät, wenn alle anderen schon schlafen, sie zum Abendessen in seine Klete (=Vorratshaus) einlädt. Nun, der Mann ist damit einverstanden. "Wie viel können die denn schließlich aufessen!" Denkt er.

So kommt der Abend heran. Alle anderen haben sich bereits schlafen gelegt. Der Mann sitzt allein in der Klete und erwartet die Teufel. Er hat einen Brotlaib, eine Schüssel mit Quark und eine Schüssel mit saurer Milch auf den Tisch gestellt. Gegen Mitternacht sind die Teufel zur Stelle. Der erste schaut sich um. Als er das Essen erblickt, schreit er:

"Ich brauche allein einen ganzen Ochsen!"

Und der Zweite: "Und ich einen Kübel Blut!" "Und ich ein Lof Mehl!", So der dritte. Der Mann besitzt jedoch weder Mehl noch Fleisch, noch Blut.

"Nun, dann bereite dich aufs Sterben vor! Wir werden dich selbst aufessen!" Schreien die Teufel. Der Mann fleht sie auf Knien an, aber alles vergeblich, sie schicken sich an, ihn zu verspeisen.

Auf einmal öffnet sich die Kletentür und auf der Schwelle erscheint ein altes Männchen. Die Teufel wollen die Flucht ergreifen, aber er verstellt ihnen den Weg und spricht: "Eure Wünsche werden in Erfüllung gehen: Der Teufel, der einen ganzen Ochsen verlangt hat, wird für alle Ewigkeit zu einem Kater werden. Dann wird er so viel Fleisch fressen können, wie es ihn nur gelüstet." Da verwandelt sich der erste Teufel sogleich in einen schwarzen Kater und verschwindet auf den Boden des Vorratshauses.

"Der Teufel, der das Mehl verlangt hat, soll sich für alle Zeiten in eine Ratte verwandeln, dann wird er in aller Ewigkeit Mehl fressen können." Sogleich verwandelt sich der zweite Teufel in eine Ratte und verschwindet unter die Bretter des Klete Fußbodens.

"Der Teufel, der das Blut verlangt hat, soll sich in eine Wanze verwandeln, dann wird er so viel Blut saugen können, wie es ihn nur gelüstet." Da verwandelt sich der dritte Teufel sogleich in eine Wanze und verkriecht sich in eine Wandritze. Die Wanzen sollen deshalb so hässlich stinken, weil sie aus dem Teufel entstanden sind.

In der Klete blieben der arme Mann und Gott allein zurück. Der Mann fiel vor Dankbarkeit auf die Knie, Gott erhob ihn aber und ermahnte ihn nur, nicht mehr den Namen seines Feindes zu nennen.

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