Velns noslēpj uguni / Der Teufel versteckt das Feuer

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Senlaikos uguns citur neesot bijusi, kā ellē un uz saules. Daudzi mēģinājuši, bet nevienam neizdevies uguni no elles izdabūt. Beidzot zirnēklis pa savu tīklu ielaidies un, Velnam guļot, nozadzis uguni. No tāda darba piekusis, viņš atgulies. Velns atmodies, redzējis, kas noticis, dzinies zaglim pakaļ. Pa to laiku atkal bezdelīga zirnēklim uguni nozagusi un skrējusi ar visu projām. Velns saķēris gan vēl pie astes, bet bezdelīga izrāvusies, atstādama spalvas Velna nagos, aizskrējusi un iznēsājusi uguni pasaulē. Bet bezdelīgai astē robs līdz šai dienai. Tādēļ bezdelīga taisot ligzdas visvairāk pie ēkām, kur uguni dedzina: pie istabām un rijām. In alter Zeit gab es nur an zwei Orten Feuer: in der Hölle und auf der Sonne. Viele hatten es zwar versucht, aber niemandem war es gelungen, Feuer aus der Hölle zu holen. Schließlich ließ sich die Spinne an ihrem Netzfaden in die Hölle hinab und stahl Feuer, während der Teufel schlief. Die Spinne war nach der mühsamen Arbeit so ermüdet, dass sie sich ebenfalls schlafen legte. Der Teufel erwachte, sah, was geschehen war und jagte dem Feuerdieb nach. Aber inzwischen hatte die Schwalbe der Spinne das Feuer gestohlen und flog damit weg. Wohl gelang es dem Teufel, sie noch beim Schwanz zu packen, aber die Schwalbe riss sich los, ließ die Schwanzfedern in den Klauen des Teufels zurück und verteilte das Feuer in der ganzen Welt. Aber die Schwalbe hat noch heute eine Lücke im Schwanz. Die Schwalbe pflegt ihr Nest in der Nähe der Gebäude zu bauen, in denen Feuer gemacht wird: An Wohnhäusern und Korndarren.
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