Velns noslēpj uguni / Der Teufel versteckt das Feuer

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Umurga
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vecos laikos uguns bijusi tikai Vellam ellē. Vienreiz, kad Vells gulējis, zirnēklis pa savu tīklu ielaidies ellē un iznesis uguni. Vells pamodies, skrējis zirnēklim pakaļ, bet zirnēklis pamanījies uguni iedot bezdelīgai, nosacīdams, lai to aiznesot ļaudim. Nu Vells ķēris bezdelīgu, izraudams dažas astes spalvas. Bezdelīga ātri aizšāvusies pie ļaudim, atdevusi nesamo. Bet Vells atriebdamies izpostījis bezdelīgai mežā ligzdu. Kur nu nabadzītei perināt? Tad cilvēki atļāvuši bezdelīgai ligzdot ēku paspārnēs. No tā laika bezdelīga dzīvo ļaužu tuvumā; bet aste — no Vella grābiena — vēl šodien tai staklaina. In alten Zeiten gab es Feuer nur in der Hölle beim Teufel. Als dieser einmal schlief, ließ sich eine Spinne an ihrem Faden in die Hölle hinab und trug das Feuer fort. Der Teufel erwachte und eilte der Spinne nach. Als diese sich verfolgt sah, übergab sie das Feuer der Schwalbe und hieß sie, es den Manschen übergeben. Da packte der Teufel die Schwalbe und riss ihr einige Schwanzfedern aus. Jedoch die Schwalbe flog eilends zu den Menschen und brachte ihnen ihre Last. Der Teufel aber rächte sich, indem er der Schwalbe ihr Nest im Walde zerstörte. Wo sollte die Arme jetzt brüten? Da erlaubten ihr die Menschen, unter den Sparren ihrer Gebäude zu nisten. Seitdem lebt die Schwalbe in der Nähe der Menschen. Aber ihr Schwanz ist noch heute infolge des Teufels ausgezackt.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox