Velns noslēpj uguni / Der Teufel versteckt das Feuer

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz Dievs sūtījis zirnēkli, lai nozog Velnam uguni. Zirnēklis nogājis ellē, pakampis uguns pagali un steidzies prom. Darbs nav bijis vieglais. Tāpēc, gabalu paskrējis, zirnēklis licies atpūsties. Bijis ļoti piekusis un drīz vien iemidzis. Pa to laiku — kur bijusi, kur ne — sī, sī! atlaižās muša — redz: zirnēklis aizmidzis. Ilgi nedomādama, paķeŗ uguns pagali un nones Dievam. Dievs ļoti priecīgs par to un atļauj mušai visur lidot: viņai brīv pat ķēniņam uz deguna uzlaisties. Bet zirnēklim par sodu ir brīv savus tīklus aust tikai kādā nabaga būdas kaktā. No tā laika zirnēklis ar mušu lieli ienaidnieki, un zirnēklis, kur tikai mušu sastop, ķeŗ rokā, stiepj savā tīklā un viņu tur pakaŗ. Einmal schickte Gott die Spinne los, dem Teufel Feuer zu stehlen. Die Spinne begab sich in die Hölle, packte ein brennendes Holzscheit und eilte davon. Die Aufgabe war nicht leicht. Nachdem sie eine Strecke Weges zurückgelegt hatte, legte sie sich hin, um sich zu erholen. Da sie sehr müde war, schlief sie schnell ein. Während sie noch schlief, kam von irgendwo her eine Fliege herbeigeflogen. Sie sieht: die Spinne ist eingeschlafen. Da überlegt sie nicht lange, sondern nimmt das Holzscheit und bringt es Gott. Gott freut sich sehr darüber und erlaubt nun der Fliege, überall herumzufliegen, sie darf sich sogar dem König auf die Nase setzen. Die Spinne darf zur Strafe ihre Netze nur in den Winkeln ärmlicher Hütten spinnen. Seit der Zeit sind die Spinne und die Fliege miteinander verfeindet. Sobald die Spinne eine Fliege erwischen kann, fängt sie sie, schleppt sie in ihr Netz und erhängt sie.
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