Dievs dara cilvēkiem labu, Velns ļaunu / Gott tut den Menschen Gutes, der Teufel Schlechtes

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz vecos laikos dzīvojis dārznieks. Viņam augļi padevušies ļoti slikti. Dārznieks nodomājis iet pie Dieva un lūgt tādu laiku, kādu viņš pats grib. Labi. Aiziet arī. Dievs prasa, ka vēloties. Dārznieks: Ko vēloties? Vēloties, lai Dievs dotu tādu laiku, kādu dārznieks grib. Dievs arī apsola laiku pēc patikas, bet tikai uz vienu gadu.

Pienāk pavasaris. Dārznieks sastāda augus. Paiet dažas dienas. Dārznieks prasa lietu — lietus tūliņ līst. Prasa pēc tam saulainu laiku — spīd saule. Pienāk rudens. Dārznieks sāk novākt augļus. Novāc lielāko daļu, pabauda. Visi rūgti. Ak tu nelabais jods, kas tos tādus padarījis? Viņš taču laiku izvēlējies pats.

Velns, to dzirdējis, klāt. Ko vajagot? Dārznieks domā, ko teikt. Pēdīgi atjēdzas un prasa salnu. Salna tūliņ pārklāj zemi To redzēdams, velns lūdzas, lai atstājot dzīvu. "Nekā puisīt, maksā naudu," atbild dārznieks. Velns dod sieku naudas. Nekā — sieks par maz. Nu divi sieki sola velns. Dārznieks prasa septiņi sieki. Velns pēdīgi dod arī. Dārznieks saņem naudu, un velns aiziet kā vējš. Noņem pēdējos augļus, arī tie rūgti. Brīnums! Dārznieks aiziet pie Dieva un prasa, kāpēc augļi rūgti, jo viņš vēlējies laiku pēc patikas. Dievs saka: "Vienu lietu tu esi aizmirsis prasīt, tas ir: vēju."

Nu Dievs saka, ka labāk esot atļaut Dievam noteikt laiku, tad augļi nebūšot rūgti. Cilvēka prāts esot par vāju to iespēt. No tā laika Dievs spēj dot un noteikt laiku, bet ne cilvēks.

Bet dārznieks dzīvojis ar velna zeltu bagātīgi un laimīgi.

In alten Zeiten lebte einmal ein Gärtner. Seine Früchte waren schlecht geraten. Da beschloss der Gärtner, sich zu Gott zu begeben und ihn um solches Wetter zu bitten, wie er (der Gärtner) es selbst für gut hielt. Gut. Er ging hin. Gott fragt ihn nach seinem Wunsch. Er wünsche, Gott möchte ihm solches Wetter geben, wie er es für gut halte. Gott verspricht es ihm auch, aber nur für ein Jahr. Der Frühling kommt heran. Der Gärtner geht ans Pflanzen. Einige Tage vergehen. Der Gärtner bittet um Regen — gleich regnet es. Kurz darauf verlangt er sonniges Wetter. Die Sonne scheint. Es wird Herbst. Der Gärtner erntet die Früchte. Nachdem er sie eingebracht hat, probiert er sie. Welche er auch kostet — alle sind sie bitter. Zum Teufel — wer hat sie denn so gemacht? Er selbst hatte doch das Wetter bestimmt!

Als der Teufel seinen Namen hört, ist er gleich zur Stelle. Was er wünsche? Der Gärtner überlegt, was er sagen soll. Schließlich fällt es ihm ein, Frost zu verlangen. Sofort bedeckt Frost die Erde. Als der Teufel das sieht, fleht er den Gärtner an, ihn am Leben zu lassen. "Nein, mein Bürschchen, erst bezahlen!" Sagt der Gärtner. Der Teufel bietet ihm ein Scheffel Geld. Nein, nein, ein Scheffel ist zu wenig. Da bietet der Teufel ihm zwei Scheffel Geld an. Der Gärtner aber verlangt sieben Scheffel. Schließlich ist der Teufel bereit, es ihm zu geben. Der Gärtner bekommt das Geld, der Teufel rennt wie der Wind davon. Der Gärtner nimmt nun auch die letzten Früchte ab. Auch die sind bitter. Sonderbar! Der Gärtner begibt sich wieder zu Gott und fragt ihn, warum die Früchte bitter seien, denn er habe doch das Wetter nach seinem Gutdünken wählen dürfen. Gott antwortet darauf: "Du hast aber unterlassen, etwas zu verlangen: den Wind!"

Jetzt meint Gott, es sei doch besser, ihm das Wettermachen zu überlassen, dann werden die Früchte nicht bitter sein. Der Verstand des Menschen reiche dafür nicht aus. Seit der Zeit kann nur Gott das Wetter bestimmen, nicht der Mensch.

Der Gärtner lebte mit dem Geld des Teufels in Reichtum und Glück.

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