Der Mensch folgt Gott

From Pasakas un teikas
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Einmal begegnete der Teufel Gott auf einer Wiese, auf der ein Pferd ruhig graste. Der Teufel wollte wissen, warum der Mensch ihn immer beschuldige und Gott dagegen immer lobe. Gott antwortete, es sei deshalb so, weil die Menschen wüssten, wer ihnen Böses und wer ihnen Gutes tue. Da sagte der Teufel, er möchte jetzt auch etwas Gutes tun, um von den Menschen gelobt zu werden. Da sagte Gott, die Menschen würden den Teufel immer beschuldigen, selbst, wenn er Gutes tun würde, und Gott immer loben, selbst wenn er Böses tun würde. Das wollte der Teufel nicht glauben. Gott wollte es ihm beweisen und warf das Pferd, das dort graste, in den Graben. Da kam der Bauer herbeigeeilt und rief: "Zum Teufel, das Pferd liegt im Graben!" Während der Bauer nach Hause lief, um Stricke zu holen, um das Pferd herauszuziehen, hob der Teufel das Pferd aus dem Graben. Als der Bauer mit dem Strick zurückkehrte, rief er freudig aus: "Gott sei Dank! Das Pferd ist wieder aus dem Graben heraus!"

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