Die Mutter der Gewässer

From Pasakas un teikas
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Comments: Wegen des stark romantischen Inhalts kann die Sage nicht sehr alt sein. Sie ist anscheinend auch nicht ganz richtig erzählt worden. P. Š.


In einem Königreich lebte ein mächtiger König, der eine einzige Tochter hatte. Die Tochter war sehr schön, aber der König wollte ihr nicht erlauben zu heiraten. Der Tochter gefiel ein Königssohn sehr gut, aber der König war nicht bereit, ihm seine Tochter zur Frau zu geben. Betrübt ging das Mädchen in sei­ner Kammer auf und ab und weinte. Eines Tages wollte sie eine Spazierfahrt in ihrem goldenen Boot auf dem Meer unternehmen. Das Boot wurde von Engeln mit goldenen Rudern gerudert. Māras Haar wurde von goldenen Kämmen gehalten. Als sie sich ein wenig bückte, fiel ihr einer der goldenen Kämme aus dem Haar und versank ins Wasser. Sie schickte die Engel heim, es ihrem Vater zu erzählen, aber während die Engel forteilten, fiel sie ins Wasser. Als der Vater ankam, war Māra nicht mehr zu finden. Da verschloss der Vater das Meer und versteckte den Schlüssel unter die Wurzeln einer Birke, wobei er verkündete: "Wer meine Tochter finden wird, dessen Frau soll sie werden!" Der Königssohn, der Māra liebte, kam ans Meer und rief nach ihr und bat sie herauszukommen. Nach einer Weile erschien Māra und sprach zu ihm: "Wenn du mich (zur Frau) haben willst, so komm zu mir herunter!" Der Königssohn war bereit dazu. Māra verrietihm die Stelle, an der, der Schlüssel versteckt war. Der Königssohn schloss das Meer wieder auf und tauchte hinunter zu Māra, um bei ihr zu leben. Sie wurden zu Herrschern des Meeres, und sie leben noch heute glücklich.

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