Der Haus-Herr

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Die Gottheiten der Erde wohnten in Höhlen, unter großen Steinen, in Bäumen und auf Bergen und nahmen gern die Opfergaben an, die, die Menschen ihnen brachten. Dafür segneten sie die Menschen, die ihnen Opfer darbrachten, mit allen Gütern der Erde: sie füllten ihre Truhen und ihre Vorratshäuser, und sie ließen Pferde, Kühe und Schafe gedeihen. Die Leute wussten es. Der Vater ermahnte seine Kinder, der Bauer sein Gesinde, von allen Erstlingsdingen — von den ersten Früchten, vom ersten Gericht — den Göttern ihren Anteil zu geben. Wenn jemand, der früher die Götter bewirtet hatte, es nicht mehr tat, wurden die Götter sehr böse. Sie entzogen einem solchen Menschen ihren Segen, und manchmal schickten sie ihm auch noch ein Unglück. Wer nicht in der Lage war, den Göttern stets Opfer zu bringen, für den war es besser, er fing damit erst gar nicht an. Die Menschen in der Gemeinde wussten ganz genau, auf welchen Höfen den Göttern geopfert wurde, obwohl die Leute, die es taten, es niemand erzählten und ihre Opfergaben heimlich darbrachten.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox