Mājas-kungs / Der Haus-Herr

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Veļķi
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Veļķu pagastā, netālu no Jaun-Piebalgas robežām, C. saimnieka zemē ir vareni liels akmens: vienu asi augstumā, divi asis, divi pēdas platumā, trīs asis, divi pēdas gaŗumā. Vectēvi stāsta, ka viņš senāk bijis trīsreiz tik augsts: tagad laikam sagrimis. Pret dienvidiem akmenim ir līkums, kuŗā atrodas uz zemi gulošs akmens galdiņš: asi gaŗumā, divi pēdas platumā. Galdiņam līdzās ir trepes pieciem pakāpieniem, pa kuŗiem var uzkāpt akmeņa virsgalā. Virsgalā akmenim ir bļodai līdzīgs dobulis. Netālu no šā akmens ir bijis bērzs, ko nocērtot iznācis divi asis malkas, četri vezumi žagaru. Vectēvi stāsta, ka ļaudis gājuši uz akmeni un uz bērzu dievus pielūgt. Viņi locījuši ceļus uz akmens galdiņa, piedauzīdami pieres pie paša akmens. Kad beiguši lūgt, tad katrs gājis pa rindai bučot bērzu, domādami, ka dievi dzīvojot bērza kuplumos un uzlūkojot katru lūdzēju. Arī ēdienus ļaudis likuši akmens dobulī. Starp akmeni un galdiņu ir bijusi sprīdi plata sprauga, kas ievilkusies dziļi zemē. Spraugā metuši naudu, ticēdami, ka tur dievi esot nolikuši vareni lielu mucu un ka tad, kad muca būšot pilna ar naudu, šo grēki būšot piedoti. Kad nu beidzot muca bijusi pilna, tad plaisa aizbirusi. Daži vectēvi dauza no šā akmeņa kramus. In der Gemeinde Veļķi, nicht weit von der Grenze zur Jaunpiebalga, befindet sich auf dem Grund und Boden des Bauern C. ein sehr großer Stein: er ist einen Klafter hoch, zwei Klaftern und zwei Fuß breit und drei Klaftern und drei Fuß lang. Alte Leute erzählen, dass, er früher dreimal so hoch gewesen sei. Jetzt ist er wahrscheinlich eingesunken. Gegen Süden hat der Stein eine Einbuchtung, in der sich ein auf der Erde liegender steinerner Tisch befindet, der einen Klafter lang und zwei Fuß breit ist. Neben dem Tisch befinden sich fünf steinerne Stufen, über die man auf den großen Stein hinaufklettern kann. Auf der Oberfläche des Steines befindet sich eine Delle in der Form einer Schüssel. Nicht weit von dem Stein befand sich eine Birke. Beim Fällen der Birke bekam man zwei Klafter Brennholz und vier Fuhren Reisig. Die alten Leute erzählen, dass die Menschen damals zu dem Stein und an die Birke gegangen seien, um dort die Götter anzubeten. Sie knieten auf dem steinernen Tisch und schlugen den Kopf an den großen Stein. Nachdem sie ihre Gebete verrichtet hatten, begaben sie sich an die Birke, um ihren Stamm zu küssen, denn sie glaubten, dass die Götter in der Laubkrone der Birke wohnten und auf jeden Beter herabschauten. Die Menschen brachten auch Nahrungsmittel und legten sie in die Delle des großen Steines.

Zwischen dem großen Stein und dem steinernen Tisch befand sich eine spannenweite Spalte, die tief ins Erdteich hinabreichte. In den Spalt wurden Geldstücke geworfen, denn die Leute glaubten, dass die Götter da unten ein sehr großes Faß aufgestellt hätten. Wenn das Faß schließlich gefüllt sein würde, würden auch ihre Sünden vergeben sein. Alte Leute spalten von dem Stein Splitter für ihre Feuerzeuge ab.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox