Der Haus-Herr

From Pasakas un teikas
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Comments: H. Skujiņa kennt noch solche Opfersteine auf dem Lejassūcis-Hof in Smiltene der zu Mežmuiža gehört, dann im Gulbīša mežs (mežs = Wald), dann im Wald von Zeltiņi, beim Ūsiņi-Berg in Bilska, auf dem Sliepi-Hof bei Palsmane, ebenso am Liepkalni- Hof und dem Lamstari-Hof. P. Š.


In der Nähe des Žākļi-Hofes der Gemeinde Siksna, an der Stelle, wo der Bach der Vizla-Mühle in der Gauja mündet, befindet sich, ein riesengroßer Stein, der den Namen des nahen Bauernhofes trägt. Der Stein, den ich in meiner Kindheit noch selbst gesehen habe, befindet sich auf dem rechten Flussufer dicht am Wasser. Wenn ich mich nicht irre, ist er etwa anderthalb Klaftern lang, einen Klafter breit und fast einen Klafter hoch. Aber der Stein, der sich am Flussufer befindet, sei nur die Hälfte eines ursprünglichen Steines. Die Leute erzählen, dass Gott sehr zornig auf die Menschen geworden sei, weil sie auf dem Stein dem Erdgott opferten, ihn dagegen ganz vergessen hätten. Deshalb beschloss er, den Stein ganz zu zerstören. Ein furchtbares Ungewitter zog herauf, und mit einem einzigen Blitzschlag (hier — Donnerschlag) wurde der Stein in zwei Teile gespalten, wobei die eine Hälfte mehrere Klaftern weit fortgeschleudert wurde, wo man sie noch heute sehen kann.

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