Der Haus-Herr

From Pasakas un teikas
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Comments: Weiter hat A. Lerchis noch zwei Sagen der ethnographischen Beilage zu D. L. 1891, entnommen. J. Siķēns in Vecumnieki hatte die Sagen aufgeschrieben. Da dort die Rede von den Bulbul-Vögeln ist, die Menschen in Steine verwandeln, so sind sie Wohl der "Tausend und eine Nacht" entnommen. S. Einleitung, S. 131. P. Š.


Auf einem Bauernhof stand eine große Eiche. Der Bauer brauchte Eichenholz. Da befahl er seinen Knechten, die Eiche zu fällen. Die Knechte dengelten die Äxte und wollten an die Arbeit gehen. Da kam ein altes Männchen auf sie zu: sie möchten die Eiche nicht fällen. Wer zuerst seine Axt an die Eiche legen werde, der werde den Verstand verlieren. Da wollten die Knechte die Eiche nicht mehr fällen. Der Bauer, der sich über die Rede des Alten geärgert hatte, ergriff selbst die Axt. Er hackte und hackte, schließlich fiel die Eiche, aber der Bauer hatte den Verstand verloren. Niemand konnte den Wahnsinnigen heilen. Der Alte war der liebe Gott selbst gewesen.

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