Der Haus-Herr

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In der Nähe des Lejasramļēni-Hofes der Gemeinde Ērgļi stand eine große alte Eiche mit einer hohlen Mitte. Früher stand neben der Eiche ein kleines Haus. Dort habe man die Götterchen bewirtet. Am Morgen des Georgstages — noch vor dem Sonnenaufgang — kamen der Bauer und die Bäuerin selbst und brachten Nahrungsmittel. In einem Jahr hatten sie unterlassen, den Götterchen Nahrung zu bringen; gleich darauf wurde die Bäuerin krank. Als sie gleich am nächsten Tag die Opfergaben hinbrachten, wurde sie wieder gesund. Das letzte Mal hat man dort vor etwa 50 Jahren geopfert.

In derselben Gemeinde, in der Nähe des Jaunzemji-Hofes, hat der Fluss Ogre eine sehr tiefe Stelle (einen Wasserstrudel).

Zu dieser Stelle habe man jedes Jahr ebenfalls an Georgstag Gaben für die Flussgeister gebracht. Das letzte Mal habe man dort noch vor 50 oder 40 Jahren geopfert.

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