Der Haus-Herr

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten befand sich am Ufer des Flusses Pierdeja in der Nähe des Dorfes Nagļi ein gewaltiger Eichenstumpf mit einer hohlen Mitte. In die Höhlung des Eichenstumpfes legten alle Leute des Dorfes am Morgen des Johannistages Opfergaben, damit das Vieh gut gedeihe und die Menschen gesund bleiben. An den Ufern der Pierdeja standen früher mächtige Eichen. In dem Eichenwald hatte sich ein alter Mann niedergelassen, der weder Pferde noch Kühe besaß und dennoch reich war. Die Dorfbewohner hielten den Alten für einen Zauberer, der das Eigentum anderer Leute an sich ziehen kann. Der Alte war jedoch kein Zauberer, Jedes Jahr am Johannistag erhielt er all die Opfergaben, die die Bewohner des Dorfes ihm brachten. Er fürchte sich weder vor Hexen noch vor Zauberern.

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