Der Haus-Herr

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Acht Werst von Trikāta entfernt, zwischen den Mežītes- und Auši-Höfen in der Gemeinde Luba, steht eine sehr dicke Linde. Zu ihren Füßen befindet sich ein Sumpf, den man den Lindensumpf nennt. Früher, als die Einwohner von Livland noch Heiden waren, hielten sie die Linde für heilig: sie brachten ihr Geld, Nahrungsmittel und andere Gaben, die sie in ihre hohle Mitte als Opfer­gaben für die Götter warfen. Eine andere Sage erzählt, dass unter der Linde ein Stein liege, unter dem ein Geldtopf vergraben sei. Im Sommer könne man in der Nähe der Linde eine Grille zirpen hören. In früheren Zeiten habe neben der Linde ein Haus gestanden, das man Sķēps (die Lanze) genannt habe.

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