Schicksalsgöttin, Glücksgöttin

From Pasakas un teikas
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Jeder Mensch hat sein eigenes besonderes Glück: der eine hat Glück mit den Bienen — es gelingt ihm alles, was mit der Imkerei zu tun hat; der andere hat Glück mit den Pferden — seine Pferde gedeihen gut; der dritte hat Glück mit seinem Hof: auf seinem Hof lebt er in Wohlstand; wer dagegen kein Glück hat, der kann machen was er will, er wird und wird nicht vorankommen. Wenn das nicht so wäre, warum sollte dann z.B. der Vater auf dem selben Hof in Wohlstand leben, während sein Sohn, ein ordentlicher Mann, nicht auf den grünen Zweig kommen kann. Wiederum sei die Laima mancher Menschen eingeschlafen. Es lebte einmal ein Bauer, dem nichts im Leben gelang. Eines Tages ging er über sein Feld und erblickte eine Frau, die neben einem Stein lag und eingeschlafen war. Er weckte sie — es war seine Laima (sein Glück). Seit dem Tag ging es bergauf mit ihm.

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