Usinsch, Using

From Pasakas un teikas
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Jeder Hausvater pflegte in alten Zeiten am Morgen des Jurģis- Tages ein Ferkel und ein Hahn dem "bösen Geist" zu opfern. Wer nicht so wohlhabend war, der beide Tiere schlachten konnte, der schlachtete nur einen Hahn, denn der Hahn durfte nicht fehlen. Das wurde sehr früh am Morgen gemacht, damit der "böse Geist" noch vor dem Sonnenaufgang bewirtet werden konnte und somit dem Vieh keinen Schaden zufügte. Die Bäuerin pflegte dabei zu singen:

"Ai, Jurģis, Ūsenītis
Füttre unsere Rösslein,
Setz dich auf den Krippenrand,
Striegle sie, füttre sie!"

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