Usinsch, Using

From Pasakas un teikas
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Am Martinsabend wurden zwei Hähne geschlachtet und gekocht. Den ersten Hahn nahm der Bauer und begab sich zusammen mit seinen Knechten damit in den Pferdestall. Hier schnitt er dreimal neun Stückchen von dem Hahn ab: von den Flügelspitzen, vom Schnabel, von den Krallen. Er warf sie hinter die Krippen der Pferde und sprach dabei: "Nimm, Ūsiņš, iss, was du willst, beschütze meine Pferde vor Krankheiten, Flüchen und Zauberern!" Nachdem das getan worden war, durfte man den Rest des Hahnes am Abend essen. Am Abend opferte die Bäuerin den anderen Hahn in den Viehställen Māŗa (Laima) auf dieselbe Weise, wie der Bauer es für Ūsiņš getan hatte.

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