Usinsch, Using

From Pasakas un teikas
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Comments: J. Treus aus Ēķengrāve schreibt folgendes: Der Bauer ging am Jurģis-Abend in den Stall. Das Pferd, das sich der Stalltür zugewandt hatte, musste im nächsten Jahr ausgetauscht werden.


Früher durfte niemand vor dem Jurģis-Tag Pferde zur Nacht-Hütung reiten, sonst war mit Sicherheit ein Übel zu erwarten. Der Bauer des Dzērvji -Hofes in Bērzaune hatte seine Pferde entgegen diesem Brauch noch vor dem Jurģis-Tag zur Nachthütung gebracht. Aber am nächsten Tag hatte er die Bescherung: drei Pferde waren fort. Ob nun Wölfe sie gefressen hatten öder ob etwas anderes geschehen war, das hat man nicht erfahren.

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