Die Kuh-Māŗa

From Pasakas un teikas
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Zu Weihnachten wurden zwei Wecken in den Stall gebracht.

Am Weihnachtsabend (Hl. Abend) wurde der Tisch gedeckt: Man stellte Brot, Butter, Bier und Branntwein auf den Tisch, zündete eine Kerze an und ließ alles über Nacht so stehen. Am Weihnachtsmorgen wurde das Brot in Stücke geschnitten und mit dem Bier, das auf dem Tisch gestanden hatte, begossen. Das so getränkte Brot gab man den Pferden zu fressen. Die Schweine bekamen mit Nieswurz vermischte Gerste zu fressen. Dann schüttelte man die Apfelbäume, damit sie reichlich Äpfel trügen; es wurden Bohnen und Erbsen gekocht, um reichen Segen an Früchten zu haben.

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