Die Kuh-Māŗa

From Pasakas un teikas
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Am Martinsabend (10. November) wurden zwei Hähne geschlachtet und gekocht. Den ersten Hahn brachten der Bauer und die Knechte in den Pferdestall für den Ūsiņš, den anderen Hahn nahm die Bäuerin, die sich zusammen mit ihren Mägden in den Kuhstall begab. Dort wurden von dem Hahn dreimal neun Stückchen abgeschnitten: von den Flügelspitzen, von den Krallen und von dem Schnabel. Die Stückchen wurden hinter die Kuhkrippen und Raufen geworfen, und die Bäuerin sprach dabei: "Nimm, liebe Laima, iss, was du willst, und schütze meine Kühe vor Krankheiten, Flüchen und Hexen!" Den Rest des Hahnes durften sie selbst essen.

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