Krankheiten

From Pasakas un teikas
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Zu den sagenumwobenen Orten in Naudīte gehört der Suņu kalniņš (Hundehügel), auf dem Feld des Lielbraņķi-Hofes, über den die Straße von Dobele nach Jaunsesava führt. Von diesem Hügel erzählen die Leute folgendes: vor langer Zeit soll der Teufel dort in der Mittagszeit spazieren gefahren sein. Er sei wie ein deutscher Herr angezogen gewesen und habe in einem kleinen Korbwagen gesessen, der von zwei schwarzen Hunden gezogen wurde. Manchmal hatte der Teufel auch eine schwarze Sau vor den Wagen gespannt. Der Teufel belästigte nur selten die Menschen; manchmal neckte er die Zwiebelhändler, indem er ihre Fuhre in den Graben warf oder die Räder von den Achsen rollen ließ. Aber einmal hatte der Teufel die Pest losgelassen. Die Nachthüter hatten es genau beobachtet: In der Mittagszeit hatte sich ein schöner Herr auf den Hundehügel gestellt und weißen Staub aus einem Rohr geblasen. In jenem Sommer starben viele Menschen. Die Nachthüter hatten noch beobachtet, dass am Himmel unglaublich schnell eine schwarze Wolke heraufzog, wobei Blitze zu zucken begannen. Da lief der schöne Herr in den Wald, als wären die Hunde hinter ihm her.

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