Krankheiten

From Pasakas un teikas
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Im Winter — nach dem Lichtmesstag — verendete die beste Kuh eines Bauern. Man brachte die verendete Kuh nach Bēcīte und ließ sie dort als Nahrung für Raben und Füchse liegen. Ein vom Fieber befallener Mann begab sich gleich am dritten Tag zu der verendeten Kuh. Glücklicherweise hatten die Füchse schon die Eingeweide aus dem Magen geholt. Jetzt legte er sich jeden Tag für einige Stunden in den Kuhbauch, denn die Frauen sagten, mit der Zeit werde es das Fieber anekeln. Als schließlich ein Jahr um war, seit das Fieber ihn befallen hatte, sah er eines Tages um die Mittagszeit, dass ein Herr im Viergespann herbeigefahren kam und aus der Kalesche sprang. Mit seinem Stock schlug er ihn zweimal recht kräftig auf den Kopf und rief ihm zu, warum er dort liege und nicht arbeite. Er sagte jedoch nichts darauf, obwohl ihm der Kopf stark weh tat. Als der Herr fortgefahren war, packte und schüttelte ihn das Fieber so stark, wie niemals vorher, so dass die Rippen der Kuh gegen einander schlugen und, das Klappern im Walde widerhallte. Nachdem das Schütteln vorbei war, verspürte er noch starke Kopfschmerzen. Dann kroch der Mann aus dem Gerippe hervor, ging gesund nach Hause und hat nie mehr in seinem Leben Fieber gekannt.

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