Pūķis nosists / Der erschlagene Drache

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vienam saimniekam bijuši divi pūķi, kas uz kūts dzīvojuši. Saimnieks katru vakaru bļodiņu biezas putras, ar sviestu vidū, tiem nesis.

Kalps, to nolūkojies, grib zināt, kas tad īsti tur ir; tāpēc, kad putra atkal aiznesta, aiziet, izēd putru un pieķēzī bļodiņu un apslēpjas pats salmos. Pa brītiņu atnāk pūķi un sāk ēst. Ēzdami sāk raiboties; viens saka: "Nav putra, ir sūdi," otrs atkal: "Nē, ir putra!" bet beigās atzīst abi, ka nav gan putra. Ko nu darīt? Tūliņ kūts jāaizdedzina. "Bet, kur tad mēs paši paliksim?" Viens: "Ielīdīsim slotas stupē," otrs: "vāģu rumbā." Riktīgi, kūts sāk degt. Kalps sameklē vecas rumbas un slotas stupes un met vien ugunī, kamēr atgadās arī tā, kuŗā pūķi salīduši, un uguns tūliņ nodziest.

Otram saimniekam arī bijis pūķis, tam cita darba nedevis, lai cimenot tīrumus, tīrījot pļavas un sūdus vedot. Saimnieks tapis dikti bagāts. Bet nu pietrūcis darba, tādēļ redzēdams, ka vairs labi nebūs, grib no pūķa vaļā tikt. Bet kā? Viņš aizsūta pūķi uz tīrumu, kādu akmeni izlauzt. Pūķis akmeni aprok, bet nevar izcelt, lai saimnieks nākot palīdzēt. Saimnieks arī iet, bet liek, lai pūķis ņem akmenim no apakšas, šis būšot no virsas vilkt. Pūķis klausa arī. Bet tikko akmens pacelts, saimnieks laiž to vaļā, tas krīt pūķam virsū un to nosit. Tā ticis saimnieks no pūķa vaļā.

Ein Bauer hatte zwei Drachen, die auf dem Stallboden lebten.

Der Bauer brachte ihnen jeden Abend ein Schüsselchen Grütze mit Butter. Der Knecht hatte es beobachtet. Er wollte gar zu gern wissen, für wen der Bauer die Grütze gebracht hatte. Er schlich auf den Stallboden, aß die Grütze auf und verunreinigte die Schüssel. Dann versteckte er sich im Stroh. Nach einer Weile kamen die Drachen heim und begannen zu essen. Dabei stritten sie sich. Der eine sagte: "Das ist ja keine Grütze, das ist Kot!" Der andere: "Nein, das ist Grütze!" Schließlich mussten doch beide einsehen, dass es keine Grütze war. Was war nun zu machen? Sie wollten den Stall gleich in Brand steckten! "Aber wo sollen wir selbst bleiben? Der Eine: "Kriechen wir in einen Besen!" Der Andere: "In eine Radbüchse!" Wahrhaftig, der Stall fängt an zu brennen. Da sucht der Knecht eilig alle alten Besen und Radbüchsen zusammen und wirft sie ins Feuer, bis auch die ins Feuer gelangen, in denen sich die Drachen versteckt hatten. Da erlosch das Feuer augenblicklich.

Ein anderer Bauer hatte auch einen Drachen. Er ließ ihn die Äcker reinigen, die Wiesen sauber halten und Mist ausfahren. Der Bauer wurde dabei sehr reich. Aber dann fehlte es ihm an Arbeit für den Drachen. Er sah voraus, dass das nicht gut gehen würde und wollte sich von dem Drachen befreien. Er schickte den Drachen aufs Feld, um einen Stein auszuheben. Der Drache legte den Stein frei, konnte ihn aber nicht ausheben und rief den Bauer zu Hilfe. Der Bauer kam und befahl dem Drachen, den Stein von unten zu heben, er wolle ihn von oben ziehen. Der Drache gehorchte. Aber sobald der Stein angehoben wurde, ließ der Bauer ihn zurückfallen, um so den Drachen zu erschlagen. Auf diese Weise wurde der Bauer den Drachen los.

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