Der Tod des Drachen-Bauern

From Pasakas un teikas
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Der alte Tāmiņi-Bauer, der einen Drachen hielt, hatte zwei Söhne. Als der Alte starb, wollte er seinen Reichtum seinen Söhnen hinterlassen, aber die nahmen ihn nicht an. Deshalb hatte der Alte ein sehr schweres Sterben. Nachdem er gestorben, aber noch nicht begraben war, erschien er den Söhnen jede Nacht und bat sie: "Söhne, nehmt den Drachen, den guten Hausgeist, an." Aber die Söhne nahmen ihn nicht an. Am Sonntag, als der Alte zum Friedhof gebracht wurde, erhob sich ein großer Sturm, die den Deckel vom Sarg riss und den Leichnam des alten Tāmiņi-Bauern davontrug — niemand weiß, wohin.

Am nächsten Sonntag begab sich sein ältester Sohn zur Kirche. Sein Vater kam ihm wieder entgegen und sprach: "Lieber Sohn, nimm den Drachen, den guten Hausgeist an, andernfalls wird es dir schlecht ergehen." Der Sohn nahm ihn nicht an. Als er heimkam, fand er anstelle seines Hofes nur Asche. Alle weinten und jammerten, aber die Söhne sagten: "Lieber mit Gottes Hilfe arm, als mit Hilfe des Teufels reich."

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