Das Aussehen und die Eigenschaften der Teufel

From Pasakas un teikas
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Krišus Nauda (nauda = Geld), der in der ganzen Gegend von Valle als ein sehr reicher, aber ebenso geiziger Junggeselle bekannt war, begab sich einmal zur Poļi-Lichtung. Geld wollte er dort nicht vergraben, nein, er wollte nur Preiselbeeren sammeln, um sie für ein paar Groschen zu verkaufen, die er in seinen prallen Geldbeutel tun wollte. Den Geldbeutel verwahrte er in der hohlen Eiche auf dem Grunde des Hofes Vēverzemnieki. Krišus war gerade fleißig beim Beerensammeln. Auf einmal spring ein kleines rotes Teufelchen aus der Erde hervor und versetzt Krišus einen Schlag auf den Kopf. Krišus standen die Haare zu Berge und die Augen wölbten sich vor. Er stierte das kleine Teufelchen an, das ganz rot war und so kleine Hörnchen hatte wie ein Kalb von anderthalb Jahren. Zum Glück begann auf dem nahen Hof Šļūcenieki der Hahn zu krähen. Blau-grüne Feuergarben zogen an den Augen des Krišus Nauda vorbei. Als er wieder zu sich kam, war das kleine Teufelchen verschwunden.

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