Die Wohnorte der Teufel

From Pasakas un teikas
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Comments: R. Bērziņa aus Mālpils schreibt: Wenn man in Mālpils nachts an dem Teufelsturm vorbeifährt, dann müssen die Pferde sehr schwer ziehen, als hätte man die Fuhre mit Steinen beladen. Aber das sind die Teufel, die sich in den Wagen setzen. Sobald man aber auf dem Berg sei, da sei auch der Spuk vorbei.


In dem alten Schloss von Mālpils lebten viele Teufel, die nachts herumtobten, so dass niemand schlafen konnte. Da befahl der Schlossherr auf einem Hügel — nicht weit von dem Dranati-Hof — einen Turm mit kleinen Fensterlein zu errichten. Als der Turm fertig war, befahl der Schlossherr seinem Kutscher, sechs Pferde vor die Kutsche zu spannen und kurz vor 12 Uhr vor das Schloss vorzufahren.

Der Kutscher fuhr um 12 Uhr vor. Der Schlossherr verbot dem Kutscher zurückzublicken. Viele Herren setzten sich in die Kutsche. Da befahl der Schlossherr dem Kutscher zu dem neuen Turm zu fahren und dort anzuhalten.

Schnaubend zogen die Pferde die Kutsche. Vor dem Turm stiegen die Herren aus. Jede Nacht sah man Licht in dem Turm brennen.

Jetzt könne man auf dem Hügel nur noch die Ruine des Turmes sehen.

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