Die Wohnorte der Teufel

From Pasakas un teikas
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In Skaistkalne gibt es einen Ort, den man den Ābeļu kalns (Apfelbaumberg) nennt: es ist ein Hügel, auf dem ein alter Apfelbaum steht, von dem er den Namen bekommen hat. Der Apfelbaumberg war ein beliebter Aufenthaltsort des Teufels. Von dort aus versuchte er die Vorbeigehenden zu narren.

So musste einmal ein alter Mann am Apfelbaumberg vorbeigehen. Er rauchte ein kurzes Pfeifchen und setzte langsam seinen Weg fort. Es war bereits finstere Nacht. Plötzlich gesellte sich zu dem Alten ein schwarzer Herr, der ihm eine schöne Pfeife mit goldenen Verzierungen und mit duftendem Tabak gefüllt anbot. Der Herr schlug ihm vor, die Pfeifen zu tauschen, und der Alte war damit einverstanden. Beide setzten sich auf eine schöne Bank. Der alte Mann wunderte sich: woher mag die Bank gekommen sein? Sie begannen zu plaudern. Im Gespräch erwähnte der Alte den Namen Christi. Der schwarze Herr, der der Teufel selbst war, verschwand wie ein Nebelstreifen zusammen mit der Pfeife des Alten. Der Alte fand sich auf einen Zweig des Apfelbaumes, im Munde hielt er einen langen Beinknochen. Als der Alte begriffen hatte, dass der Teufel ihn angeführt hatte, warf er den Knochen fort, bekreuzigte sich, spie aus und setzte seinen Weg fort.

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