Velnu dzīves vietas / Die Wohnorte der Teufel

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Natuoļi nu vīna lela meža beja lels pūrs. Pūra molā auga jauna apse. Pa draudzībai ar jū auga lozda, kura beja jau vaca. Jaunuo apse auga, bet vysod beja skumīga, ka nabeja pi juos draugu, un vysi jū skaitīja par puorluodātu un nalaimīgu. Tymsuos naktīs jei vairuok beistas un nu bailem vysa tai treis, par tū, ka uz juos vysod sēd pats valns, un verās mežā, kab sagyut kaut vīnu cylvāka dvēseli. Lozda ar apsi nikod narunuoja, beiduos, kab valns naizleistu uz juos zoru. Vīnu vokoru atskrēja daudz vysaidu putnu un atsāda uz vacuos lozdas, bet uz apses nasasāda nivīns putns. "Ak!" runoj apse, "ka kas mani nūlauztu! Apnyka man dzeivuot uz ituo pasauļa! Nikas manis namīļoj, par tū, ka es vysod skumīga un treisu nu bailem. Vīns valns sād uz manis un lauza munus zariņus un raun lapiņas. Jam cīši pateik uz manis vyzynuotīs." Dzierd itū apses runu lozda un atbild: "Man tevis žāl, apse. Es tev izstuostīšu, kai tev tikt vaļā nu valna!" Napaspēja lozda izrunuot, kai vysi putni pasacēļa nu juos un nūlecja tuoļuok. Lozdā īleida tys pats valns un smejās. Nūsabeida lozda un gribēja aizklīgt, bet valns tyuleņ nūkrita zemē. Apse itū vysu redzēja un vēl vairuok aiztreisēja. Valns īraudzēja itū un, tyuleņ, īkuopis otkon apsē suoka zorā leiguotīs. Tai vysod pusnaktīs apsēs leiguojas valns vēl šū boltdīn. In der Nähe eines großen Waldes befand sich ein großes Moor. Am Rande des Moores stand ein junger Espenbaum. In seiner Nähe grünte ein Nussbaum, der schon recht alt war. Der junge Espenbaum wuchs und gedieh, aber er war immer betrübt, weil er keine Freunde hatte und weil alle ihn als verflucht und unglücklich ansahen. Das war deshalb, weil der Teufel selbst auf ihm zu sitzen und nach dem Wald zu schauen pflegte, ob es ihm nicht gelungen werde, wenigstens eine Menschenseele einzufangen. Der Nussbaum sprach nie mit dem Espenbaum, aus Angst, der Teufel könnte sich auch auf seinen Zweig setzen. Eines Abends kamen verschiedene Vögel herbeigeflogen und ließen sich auf die Zweige des Nussbaumes nieder, keiner von ihnen ließ sich jedoch auf die Zweige der Espe nieder.

"Ach," sprach da die Espe, "wenn man mich doch fällen würde, ich bin des Lebens auf dieser Welt überdrüssig. Niemand hast mich lieb, weil ich so betrübt bin und fast immer zittere. Der Teufel allein bricht meine Zweige und zerpflückt meine Blätter, ihm allein gefällt es, sich in meinen Zweigen zu schaukeln." Der Nussbaum hörte die Worte der Espe und sagte zu ihr: "Du tust mir leid, Espe. Ich will dir raten, wie du den Teufel loswerden kannst!" Aber der Nussbaum hatte die Worte noch nicht ganz ausgesprochen, als sich alle Vögel in die Luft erhoben und sich von ihm entfernten. Der Teufel kletterte auf den Nussbaum und lachte. Der Nussbaum erschrak und wollte schreien, aber der Teufel fiel herunter. Die Espe hatte das alles beobachtet und begann nun noch mehr zu zittern. Als der Teufel das bemerkte, kletterte er auf die Espe und begann sich auf ihren Ast zu schaukeln (zu wiegen). Um Mitternacht wiegt sich der Teufel noch heute in den Zweigen des Espenbaumes.

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