Die Teufel tragen Steine

From Pasakas un teikas
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Comments: Diese Sage liegt auch der von Mirbach ausgeschmückten Sage über Indulis und Ārija zu Grunde. Noch mehr verändert und ausgeschmückt ist die Sage in der Zeitschrift "Inland" abgedruckt (1859, 615). Diese Variante hat auch Fr. Bienemann in sein Buch "Livländisches Sagenbuch" aufgenommen, (237, 252). Für die volkskundliche Forschung sind diese umgedichteten Varianten jedoch untauglich (P. Šmits,"Etnogrāfisku rakstu krājums, I, 13, 2). P. Š.


Als das erste — das alte Schloss von Embūte — versunken war und die Ritter ein neues errichtet hatten, das sich noch heute auf dem Berg erhebt, war der Jods (etwa: der Teufel) darüber so erbost, dass er beschloss, Sand herbeizuschleppen, um den Strom mit einem Damm zu versperren, so dass das alte Schloss sich wieder erheben, das neue dagegen versinken müsste.

Einmal war es dem Jods gelungen, eine Last Sand (Erde) herbeizuschleppen; als er jedoch mit der zweiten Last unterwegs war, krähte plötzlich der Hahn. Da ließ der Jods seine Last fallen und eilte unverrichteter Dinge davon. Die Reste des Jod-Dammes sind noch heute an drei Stellen zu sehen und werden von den Leuten auch so genannt.

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